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Adipositas
Menschen die an Adipositas, besser bekannt unter Fettleibigkeit, leiden, sind übergewichtig. Wenn der Körper durch Nahrung mehr Energie aufnimmt, als er anschließend durch Bewegung verbraucht, kommt es zu Übergewicht.
Ein Übermaß an ungesundem, zu fettem Essen, bei gleichzeitiger Bewegungslosigkeit sind somit die Hauptursachen für Adipositas.
Menschen mit Adipositas bemängeln eine eingeschränkte Lebensqualität. Außerdem sind Menschen mit Adipositas anfälliger für Anschlusserkrankungen, wie zum Beispiel Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Arthrose und Diabetes.
Eine gesunde Ernährung, mit viel Obst und Gemüse, wirkt der Fetteinlangerung im Körpergewebe entgegen.
Adipositas ist ein weltweites Problem. Betroffen sind alle Bevölkerungsschichten und Altergruppen.

Aktivierende Pflege
Im Rahmen der aktivierenden Pflege wird der Patient anhand seiner physisch vorhandenen Fähigkeiten behandelt und motiviert.
Die aktivierende Pflege ist ein anerkannter Grundsatz in der professioneller Pflege und kostet oft mehr Zeit als die vollständige Übernahme einer Tätigkeit. Erhalt und Förderung der Eigenständigkeit des Pflegebedürftigen stehen dabei im Vordergrund. Noch vorhandene Fähigkeiten gilt es zu trainieren und verloren gegangene gegebenenfalls neu zu erlernen.

Altenheim
Für die Aufnahme in einem Altenheim gibt es weder eine Altersgrenze noch eine bundeseinheitliche Regelung bezüglich der Pflegebedürftigkeit des Mieters. Auch wird der Begriff Altenheim ganz ungleich gebraucht. Allgemein sprachlich werden Begriffe wie Altenstift, Seniorenheim oder Seniorenresidenz gleichbedeutend verwendet.
Meist stehen dem Mieter entweder ein Zimmer oder ein kleines Appartement zur Verfügung. Das Altenheim empfiehlt sich für Menschen mit einem sehr schwach ausgeprägtem Hilfebedürfnis.
Im Gegensatz zum Pflegeheim überwiegt im Altenheim das selbstbestimmte Leben. Allerdings führt der Betroffene in der Regel keinen eigenen Haushalt. Dinge des täglichen Lebens wie Putzen und Kochen werden dem Bewohner abgenommen.

Altenpflege
Bei der Altenpflege ist der Focus auf die Pflege und die Betreuung der älteren Mitmenschen gerichtet, die aufgrund Ihres Alters oder (altersbedingter) Krankheiten nicht mehr in der Lage sind, ihr tägliches Leben alleine zu organisieren und zu regeln. Neben der Unterstützung älterer Menschen in ihrem Tagesablauf bildet die Rehabilitation erkrankter älterer Menschen einen weiteren Schwerpunkt in der Altenpflege, genauso wie die Unterstützung der Palliativmedizin.
Die Begleitung Sterbender in den Tod ist das Tätigkeitsfeld in der Altenpflege welches nicht genug geschätzt werden kann, da es nicht alleine für den Sterbenden und seine Angehörigen emotional anstrengend ist, sondern auch für die Pfleger häufig schwierig sein kann.
In der Altenpflege wird spezielles Fachpersonal ausgebildet. Der Beruf des Altenpflegers ist ein staatlich anerkannter Pflegeberuf. Pflegepersonal in der Altenpflege ist dazu angehalten die Selbstständigkeit der Senioren möglichst lange beizubehalten, beziehungsweise zu fördern. Neben der Grundpflege der zu betreuenden Senioren und einer engen Zusammenarbeit mit Ärzten, werden in der Altenpflege auch interessierte Angehörigen nicht vergessen und entsprechend beraten.
Es gibt zahlreiche Einrichtungen, in denen die Altenpflege im Fordergrund steht, wie zum Beispiel in speziellen Altenpflegeheimen, Ambulanten Pflegediensten oder auch Krankenhäusern und ähnlichen Pflegeeinrichtungen.
Die Altenpflege ist in ein interdisziplinäres Berufs- und Betreuungsnetzwerk von Betreuern, Ärzten und Gesundheits- und Pflegefachkräften eingegliedert um die Senioren allumfassend medizinisch und sozial zu betreuen und zu versorgen.

Altenpfleger
Altenpfleger und Altenpflegerinnen sind vorrangig in Altenpflegeheimen, ambulanten Diensten, Kurzzeitpflegeeinrichtungen und Tagespflegeheimen tätig. Sie pflegen und betreuen selbstständig und eigenverantwortlich pflegebedürftige alte Menschen.
Der Aufgabenbereich des Altenpflegers ist vorrangig auf die medizinisch-pflegerische Tätigkeit sowie auf die Mitwirkung bei der Behandlung und Rehabilitation alter und kranker Menschen ausgerichtet.
Die Tätigkeiten eines Altenpflegers oder einer Altenpflegerin sind beispielsweise die Planung von pflegerischen Aufgaben sowie deren Dokumentation, die Betrachtung von Krankheitsverläufen, das Austauschen von Verbänden, das Verabreichen von Arzneimitteln, das Messen der Körpertemperatur, des Blutzuckerspiegels oder des Pulses, das Helfen bei der Körperpflege, beim Anziehen und beim Essen, das Gestalten des Alltags und der Freizeit für und mit der betreuten Person sowie das Beraten der Angehörigen.

Alzheimer
Mit einem Anteil von über fünfzig Prozent ist Alzheimer (lateinisch Morbus Alzheimer) die am häufigsten auftretende Form von Demenz. Alzheimer ist eine neurodegenerative Erkrankung welche zu einem stetig ansteigenden Nervenzellenverlust - sprich zum Abbau von Hirnsubstanz führt. Die Konsequenz ist, dass das Gehirn bis zu 20 Prozent an Masse verlieren kann.  Ferner verändert sich die Persönlichkeit des Betroffenen, manchmal so stark das sich bestimmte Charaktereigenschaften komplett in das Gegenteil verkehren.
Die typischen Symptome der Demenz, wie Gedächtnisstörungen, -schwäche, -verlust, treten bei Alzheimer-Patienten nach und nach ein und verschlimmern sich meist kontinuierlich (selten auch schubartig). Die Verschlimmerung der Krankheit resultiert aus dem fortschreitenden Verlust der Nervenzellen.
Medizinisch gesehen gibt es drei Stadien die ein Alzheimer-Patient während seiner Krankheit durchlebt.
Das 1. Stadium beginnt zumeist mit der Vergesslichkeit. Dem Betroffenen entfallen regelmäßig Informationen und Situationen, vor allem die, die im Kurzzeitgedächtnis abgespeichert wurden. Dem Erkrankten fällt die Konversation schwer, da ihm nicht mehr sein gesamter Wortschatz zur Verfügung steht. Jedoch bleiben Erinnerungen, die schon längere Zeit zurück liegen meist lange im Gedächtnis gespeichert. Darüber hinaus besteht akute Orientierungslosigkeit aufgrund von außerplanmäßigen Veränderungen die der Alzheimer-Patient nur schwer verarbeiten kann. Beispielsweise kann es sein, dass übliche Veränderungen des Wetters ausreichen das der Patient seine eigentlichen Pläne vergisst und orientierungslos herum irrt.
Ab dem 2. Stadium sind Alzheimer-Erkrankte hochgradig pflegebedürftig. Die Vergesslichkeit hat zur Folge, das dass tägliche Leben ohne fremde Hilfe nicht mehr zu meistern ist. Auch kommt es bei den Patienten zu ständigen Stimmungsschwankungen mit denen sie alleine nicht mehr klar kommen.
Zwanghaftes Verhalten, wie übermäßige Körperreinigung ist ein weiteres Indiz für eine Alzheimer-Erkrankung im zweiten Stadium. Die wohl gefährlichste Eigenschaft, die das zweite Stadium mit sich bringt, ist die zunehmende Nachtaktivität, die einen Erkrankten in Verbindung mit seiner Orientierungslosigkeit zu nächtlichen Ausflügen bringt, welche dann oft mit kompletter Verwirrung bei der Polizei enden.
Die absolute Pflegebedürftigkeit ist mit dem 3. Stadium erreicht. Die zunehmende Stärke der Krankheit sorgt dafür, dass die Sprachfähigkeit versagt und die Pflegeperson nicht mehr fähig ist sich zu verständigen. Die Bewegungsunfähigkeit verstärkt sich, mit der Folge, dass viele Erkrankte an Inkontinenz leiden. Letztendlich sind Alzheimer-Patienten im letzten Stadium der Krankheit zu keiner menschlichen Tat mehr fähig und verlieren ihr gesamtes Bewusstsein.
Die Behandlung von Alzheimer ist bis heute kaum möglich. Verfügbar sind Medikamente, die Krankheitssymptome abschwächen, jedoch kann eine Heilung der Krankheit bis heute noch nicht vorgenommen werden. Eine Linderung von charakteristischen Veränderungen, wie Unruhe, Depression oder Aggression ist teilweise durch psychologische Therapien möglich.

Ambulanter Pflegedienst
Gewerblicher oder gemeinnütziger Anbieter (Sozialstation) von Pflegeleistungen dessen Tätigkeit darin besteht, betreuungsbedürftigen Menschen Alten- und Krankenpflege in der eignen Wohnung zukommen zu lassen (siehe auch Betreutes Wohnen).
Meist betreut eine ausgebildete Kranken- oder Altenpflegekraft des Pflegedienstes mehrere Hilfsbedürftige nacheinander, wobei Dauer und Häufigkeit der Besuche abhängig von der jeweiligen Bedürftigkeit sind.
Entsprechend der Hilfeleistung wird der ambulante Pflegedienst von der Krankenkasse, Pflegekasse oder dem Träger der Sozialhilfe bezahlt.

Angehörige im Sinne des Pflegezeitgesetzes
Um nahe Angehörige zu pflegen ist es Beschäftigten im Rahmen des Pflegezeitgesetzes gestattet, sich für eine bestimmte Zeit von der Arbeit freistellen zu lassen oder in Teilzeit zu arbeiten.
Nahe Angehörige im Sinne des Pflegezeitgesetzes sind:

  • Großeltern, Eltern und Schwiegereltern.
  • Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer eheähnlichen Gemeinschaft und Geschwister.
  • Kinder, Adoptiv- oder Pflegekinder, die Kinder, Adoptiv- oder Pflegekinder des Ehegatten oder Lebenspartners, Schwiegerkinder und Enkelkinder.

 

Antibiotika
Antibiotika sind verschreibungspflichtige Medikamente. Bei durch spezielle Bakterien verursachten Infektionserkrankungen werden häufig Antibiotika verschrieben.
Antibiotika greifen die Bakterien direkt an, töten diese ab oder verhindern deren weiteres Wachstum ohne dabei die menschlichen Zellen besonders anzugreifen.
Bei der Einnahme von Antibiotika ist es immens wichtig, auf die vom Arzt vorgegebene Einnahmezeit zu achten. Auch wenn sich bereits im Verlauf der Einnahme eine Verbesserung des Zustandes abzeichnet muss das Arzneimittel zu Ende genommen werden um garantieren zu können, dass die schädlichen Bakterien auch tatsächlich alle vollkommen bekämpft werden.
Wer parallel zum Antibiotikum noch weitere Medikamente einnehmen muss, muss dies wegen der möglichen Wechselwirkungen mit seinem Arzt besprechen.
Viruserkrankungen können nicht mit Antibiotika behandelt werden, da diese nur gegen Bakterienzellen wirken können.

Arthrose
Bei Arthrose handelt es sich um die Knorpelabnutzung an den Gelenken. Folgen dieses Gelenkverschleißes können Auswirkungen auf Knochen, Muskeln, Gelenkkapseln und Bänder sein. Arthrose tritt meist an Fußgelenken, Kniegelenken, Handgelenken, Hüftgelenken und an der Wirbelsäule auf.
Arthrose ist eine sehr schmerzhafte Erkrankung, die nicht heilbar ist, man kann lediglich die Beschwerde lindern und das Fortschreiten der Arthrose-Erkrankung verzögern.
Arthrose ist die meist verbreitete Gelenkerkrankung weltweit. Vor allem ältere Menschen und Menschen mit Übergewicht (Adipositas) leiden an Arthrose.

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