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Familienpflege
Die Familienpflege tritt ein wenn die Person, die bisher einen Haushalt mit mindestens einem Kind unter 14 Jahren geführt hat, diesen nicht mehr alleine führen kann.
Gründe hierfür können sein:

  • akute Erkrankungen
  • ein Krankenhausaufenthalt
  • eine Kur
  • ein REHA-Aufenthalt
  • eine ambulante Operation
  • Risikoschwangerschaft oder die Zeit nach einer Entbindung
  • vorübergehende körperliche oder seelische Überforderung
  • psychische Erkrankungen
  • Tod eines Elternteils

Die Familienpflege hilft den Familienalltag aufrecht zu erhalten und übernimmt die vorübergehende Betreuung in hauswirtschaftlicher und erzieherischer Hinsicht.
Je nach Einsatzgrund und Versicherung kommen als Kostenträger in Frage:

  • die gesetzlichen Krankenkassen
  • das Jugendamt oder das Sozialamt
  • die Einsatzfamilie als Selbstzahler

Für die Abrechnung über die Krankenkasse benötigt man ein entsprechendes Attest vom Arzt. Es ist darauf zu achten, dass die notwendige tägliche Einsatzdauer im Attest vermerkt ist. Das Attest muss mit einem Antrag auf Familienpflege bei der Krankenkasse eingereicht werden. Sobald die Genehmigung der Krankenkasse vorliegt kann der Einsatz beginnen.
Angeboten wird Familienpflege bundesweit über rund 1000 Einsatzstellen in Trägerschaft der Caritasverbände, Sozialstationen, Hauspflegewerke und im ländlichen Raum der Dorfhilfewerke.
Siehe hierzu auch: Dorfhelferinnen

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