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Karzinom
Wenn sich Körperzellen krankhaft verändern, und sich diese kranken Zellen dann schneller teilen als die nicht geschädigten, kommt es zu Krebserkrankungen.
Die kranken Zellen nisten sich im gesunden Gewebe ein und schädigen dieses. Bei so genannten Karzinomen kann es zu einer krankhaften Veränderung der Epithelzellen, Drüsenzellen und Schleimhautzellen kommen. Epithelzellen sind Zellen im Deckgewebe der Haut. Bei bösartigen Tumoren handelt es sich meist um solche Karzinome. Gallenblasenkarzinome, Prostatakarzinome oder auch Schilddrüsenkarzinome sind nur einige der  weit verbreiteten Krebserkrankungen.

Krebs wird häufig als „Aterskrankheit“ bezeichnet. In jungen Jahren ist  das Verhältnis der durch die Zellteilung neu entstehenden Zellen und der Zellen die absterben ausgeglichen. Mit zunehmendem Alter jedoch nimmt die Zellteilung ab und der Verschleiß der defekten Zellen nimmt verhältnismäßig zu.
Bestrahlungen und Chemotherapien sollen helfen Karzinome zu therapieren. Häufig muss bösartiger Krebs jedoch operativ entfernt werden.
Neben Herzinfarkt und Schlaganfall zählen Krebserkrankungen in der westlichen Welt zu den häufigsten Todesursachen.


Kinästhetik
Der Begriff der Kinästhetik entstand in den USA und setzt sich zusammen aus den griechischen Wörtern kinesis = Bewegung und aesthesie = Wahrnehmung/Empfindung.
Begründet wurde diese Behandlungsmethode in den 80er Jahren von dem Tänzer Dr. Frank Hatch und der Physiotherapeutin Dr. Lenny Maietta. Die Kinästhetik bezeichnet im Allgemeinen das Befassen mit der Bewegung des Menschen, welche für die alltäglichen Leistungen nötig ist. Dieses Bewegungskonzept wird in der Alten- und Krankenpflege oft eingesetzt, um die Mobilität eines Pflegebedürftigen zu erweitern bzw. zu verbessern.
Die Kinästhetik basiert auf Forschungen und wissenschaftlichen Studien aus den Bereichen Verhaltenskybernetik, moderner Tanz, humanistische Psychologie und der Feldenkraismethode (Körpertherapie).
Es gibt sechs auf der Bewegung basierende Konzepte, welche die Kinästhetik integriert:

  • Interaktion: gegenseitiges, kommunikatives Wirken von zwei Gegenspielern aufeinander
  • Funktionale Anatomie: Gewicht und gewichtsbedingte Bewegungsgrenzen
  • Menschliche Bewegung: natürliches, menschliches Bewegungsmuster bzw. Bewegungsablauf
  • Menschliche Funktion: natürliche, menschliche Körperhaltung, Körperspannung, Körperbalance
  • Anstrengung: Verringerung der körperlichen Anstrengung durch gezielte Hilfestellung
  • Umgebung: Einbezug von störenden, räumlichen Barrieren

Somit unterstützt die Kinästhetik Pflegekräfte bei Ihrer täglichen Arbeit dem Pflegebedürftigen zu helfen und dessen Leben einfacher zu gestalten.
Im Bereich der Kinästhetik gibt es viele Seminare und Weiterbildungen für Pflegekräfte, aber auch für pflegende Angehörige. Diese Schulungen werden in der Regel nach § 45 SGB XI von der Pflegekasse übernommen.


Krankenpflege
In der Krankenpflege werden Menschen aller Alters- und Sozialgruppen versorgt und betreut. Dieser Umgang schließt die Förderung und Beibehaltung der Gesundheit ein, beugt Krankheiten vor und beinhaltet vor allem die Betreuung von erkrankten sowie behinderten Menschen und der Menschen, die im Sterben liegen.
Der Beruf des Krankenpflegers ist ein staatlich anerkannter Pflegeberuf. In der Krankenpflege umsorgen Krankenpfleger ihre Patienten universell, d. h. Prävention steht ebenso im Mittelpunkt der Krankenpflegertätigkeiten wie die Rehabilitation und auch die Palliativmedizin.

In der Krankenpflege wird der Pflegebedarf eines jeden Patienten individuell ermittelt. Das Krankenpflegepersonal arbeitet in der Pflegetätigkeit eng mit den behandelnden Ärzten zusammen. Die Pflegedokumentation sorgt für Transparenz und Sicherheit, die auch im Umgang der Krankenpfleger mit den Angehörigen für Sicherheit und Vertrauen sorgen.

Krankenpflege ist die zentrale Kerntätigkeit in verschiedenen Einrichtungen, wie zum Beispiel in Krankenhäusern, Ambulanten Pflegediensten oder auch Pflegeheimen. Auch und gerade in der Krankenpflege steht die Gesundheit kranker Menschen im Mittelpunkte des pflegerischen Wirkens.


Kurzzeitpflege (Ersatzpflege)
Die Kurzzeitpflege ermöglicht einem pflegebedürftigen Menschen, der von seinen Angehörigen gepflegt wird, einen kurzzeitigen Aufenthalt in einer vollstationären Einrichtung. Dieser Fall tritt ein, wenn die pflegenden Angehörigen eine Entlastung benötigen oder die Pflege nicht in ausreichendem Maße möglich ist. Die Kosten für den stationären Aufenthalt werden von der Pflegeversicherung übernommen. Befristet ist dieses Angebot auf vier Wochen pro Jahr.
Die Kurzzeitpflege wird vor allem in Altenheimen, aber auch in ausgewählten Hotels, angeboten.
Die gesamte weiterführende Versorgung des Patienten muss gewährleistet werden, damit sich dessen Zustand nicht verändern kann.
Kurzzeitpflege kann auch in Form einer Verhinderungspflege erfolgen, bei der die weiterführende Versorgung nicht stationär sondern ambulant erfolgt.
Eine Kombination von Kurzzeit- und Verhinderungspflege ist in der Regel möglich.
Leistungen der Pflegeversicherung für Kurzzeitpflege (max. 4 Wochen):
ab    2010    bis    € 1.510,00
ab    2012    bis    € 1.550,00

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