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MDK - Medizinischer Dienst der Krankenversicherung
Bei gesetzlich Versicherten begutachtet der MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) für die Pflegekassen ob jemand Pflegebedürftig ist und legt gegebenenfalls die Pflegestufe fest. In der Regel führt dazu ein Gutachter oder eine Gutachterin einen Hausbesuch durch. 
An welchem Tag die Begutachtung stattfindet wird Ihnen vorab schriftlich mitgeteilt. Der Besuch sollte Ihnen nicht peinlich sein! Beschönigen Sie die Situation nicht und versuchen ein realistisches Bild von der Pflegesituation zu vermitteln.
Leistungen werden grundsätzlich erst ab dem Monat der Antragstellung erbracht.
Ferner überprüft der MDK im Auftrag der gesetzlichen Pflegekassen wie gut die Qualität eines Pflegedienstes nach den Standards der Pflegetransparenzvereinbarung ist.
Überdies berät und unterstützt der MDK die Krankenkassen bei Vertragsverhandlungen mit Krankenkassengesellschaften sowie kassenärztlichen Vereinigungen und anderen Leistungserbringern.
Lesen Sie auch unseren TIPP: WENN DER MDK KOMMT - Wie bereite ich mich vor, worauf ist zu achten!


Mehrgenerationenhäuser

Mehrgenerationenhäuser basieren auf einer Initiative des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Mittlerweile gibt es Deutschland 500 solcher Häuser.

Mehrgenerationenhäuser verstehen sich als Begegnungsstätten zwischen den verschiedenen Generationen in ihrer jeweiligen Umgebung und als Dienstleister. Kerngedanke dieser Initiative ist es, dass jede Generation spezielle Fähigkeiten hat und diese an die jeweils anderen Generationen weiter geben kann, um so die Gemeinschaft zu stärken.

In den Mehrgenerationenhäuser findet unter anderem Kinder- und Krankenbetreuung statt. Alleinerziehende und pflegende Angehörige werden somit durch diese Häuser in ihrem Alltag unterstützt.

Außerdem gibt es in Mehrgenerationenhäusern ein vielfältiges Angebot an Aktivitäten, in das jede Generation miteinbezogen wird, wie Kreativangebote für Kinder, Nachhilfe für Schüler, Weiterbildungsmaßnahmen für Berufstätige und neue Beschäftigungsformen für ältere Menschen, nicht selten gibt es hier für Senioren die Möglichkeit den Umgang mit dem PC und die Nutzung des Internets von Jüngeren zu erlernen.

Ebenso vielfältig wie die Bedürfnisse der Menschen, ist das Angebot der bunten und sozialen  Mehrgenerationenhäuser.


Meningitis
Meningitis ist auch unter dem Namen Hirnhautentzündung bekannt. Vor allem Kinder erkranken an Meningitis, doch auch Erwachsene können, z. B. durch einen Zeckenbiss, eine Hirnhautentzündung bekommen. Meningitis ist eine ernstzunehmende Erkrankung, denn sie kann lebensbedrohlich sein.
Übertragen wird Meningitis durch Vieren oder Bakterien, die Erreger werden über die Blutbahn transportiert. Bei Hirnhautentzündungen wird das Zentrale Nervensystem (ZNS) angegriffen.

Vor allem bei Kleinkindern zeigen sich die typischen Symptome von Meningitis. Haben Kleinkinder parallel hohes Fieber, Kopfschmerzen und Erbrechen kann es sich um eine Hirnhautentzündung handeln. Auch wenn zusätzlich Schläfrigkeit, Verwirrtheit und Schmerzempfindlichkeit bei Berührungen auffallen, kann das Kind an Meningitis erkrankt sein. Je jünger die Patienten sind, desto schwieriger ist die Diagnose. Bei Säuglingen ist eine vorgewölbte Fontanelle, in Zusammenhang mit einer gräulichen Gesichtsfarbe und einer mangelnden Trinkbereitschaft, ein Hinweis auf eine Hirnhautentzündung.

Bei alten Menschen können Begleiterkrankungen wie Durchblutungsstörungen oder Demenz eine Meningitis verhüllen und erschweren es dem  Arzt, sie zu erkennen. Nicht selten wird eine Hirnhautentzündung als Schlaganfall oder fieberhafter Verwirrtheitszustand ausgelegt.

Eine virale Meningitis, also eine durch Viren verursachte Hirnhautentzündung, kann durch einen Zeckenbiss verursacht werden. Bakterielle Hirnhautentzündungen werden als schwerwiegender eingestuft, denn in extremen Fällen, kann es zum Tod des Patienten kommen.

Je nach Art der Meningitiserkrankung schließen unterschiedliche Therapien an. Bei einer Virus-Meningitis muss sich der Betroffene schonen bis die Symptome verschwinden. Bei einer bakteriellen Meningitis kann mit Antibiotika gearbeitet werden.

Meningitis ist ansteckend. Bei Haemophilus influenzae Typ b-Meningitis und bei der Infektion mit Meningokokken besteht laut Infektionsschutzgesetz Meldepflicht.



Mobilisation
In der professionellen Pflege beschreibt die Mobilisation alle Schritte, die der Förderung und Erhaltung der Bewegungsfähigkeit pflegebedürftiger Menschen dient.
Mittels Bewegungstraining oder mit verschiedenen Hilfsmitteln soll dem Betroffenen - unter Berücksichtigung seiner Möglichkeiten - geholfen werden seine Selbstständigkeit zu erhalten bzw. diese zu verbessern.
Alle im Rahmen der Mobilisation durchgeführten Maßnahmen werden in der sogenannten Pflegedokumentation erfasst und mit vorab definierten Zielen abgeglichen.
Mobilisation ist ein Teilbereich der aktivierenden Pflege.


Multimorbidität
Wenn ein Mensch gleichzeitig unter mehreren Krankheiten leidet spricht man von Multimorbidität, oder auch Polymorbidität.
Vor allem im Alter leiden viele Menschen an Multimorbidität. Es gibt für ältere Menschen eine ganze Reihe von Ersterkrankungen, die bestimmte Folgeerkrankungen nach sich ziehen können. So besteht bei Menschen die an Diabetes leiden ein höheres Herzinfarktrisiko.

Pflegpersonal sollte das Auftreten von Zweiterkrankungen verhindern. Dies ist aber, vor allem im Alter, nicht immer möglich. Für Menschen die an Multimorbidität leiden empfehlen sich je nach Krankheitsbild verschiedenen Therapien. Außerdem müssen Menschen bei Multimorbidität häufig eine Vielzahl verschiedener Medikamente einnehmen. Hier muss der Arzt jeweils sehr genau darauf achten, dass sich diese vertragen.

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